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Mai Liaba, was für ein Monat

Der April-Bericht vom Schreibtisch des Hauptkommissars Ganglhofer,

Ja, servus miteinand!

Also wenn ich ehrlich bin – und das bin ich immer, das ist bei der Kripo so üblich – dann war der April 2026 einer dieser Monate, bei dem man am Ende kurz inne hält, tief durchatmet und denkt: „Ganglhofer, du hast es wieder einmal übertrieben.“ Und dann lacht man. Und macht weiter.
Aber alles der Reihe nach. Ein guter Ermittler springt nie mittendrin in die Geschichte.
Ermittlungspause unter Palmen – Familie Ganglhofer auf Fuerteventura

Ja, ihr habt richtig gelesen. Der Hauptkommissar war im Urlaub. Eine ganze Woche. Ohne Dienstmarke, ohne Verdächtige, ohne Krimiabend-Planung – nur mit Sandra, Anna, Paul und dem Atlantischen Ozean als einzigem Zeugen.

 

Fuerteventura. Eine Insel, die aussieht, als hätte der liebe Gott am Ende der Schöpfung noch einen großen Sack Sand übrig gehabt und beschlossen: „Damit mach ich jetzt was Schönes.“ Und schön war’s. Wirklich. Die Wellen, der Wind, die endlosen Strände – da bekommt selbst ein gestresster Hauptkommissar wieder klare Gedanken.

Sandra hat endlich mal mehr als zwei Seiten am Stück in einem Buch gelesen. Anna hat jeden Sandstrand mit der Sorgfalt eines Tatortermittlers inspiziert. Paul hat sich mit dem Surfbrett angelegt – und verloren. Ich habe Tapas gegessen, den Sonnenuntergang observiert und dabei möglicherweise die Wahrheit über das Leben erkannt: Es geht nicht ohne Auszeit. Nicht mal für einen Hauptkommissar.
Nach sieben Tagen Sonne im Gesicht und Salz in den Haaren war ich zurück. Und der April hatte noch jede Menge vor mit mir.

Casting 2026 – Österreich meldet sich zu Wort

Frisch erholt und kaum am Schreibtisch, stand schon das erste Casting des Jahres auf dem Programm. Und was soll ich sagen: Es war ein Volltreffer.

Wer glaubt, dass Schauspieler, die einen Krimiabend zum Leuchten bringen, einfach vom Himmel fallen, der irrt. Da steckt Arbeit drin – Scouting, Probespiele, Bauchgefühl und ein geschultes Auge für Menschen, die vor Publikum nicht nur spielen, sondern leben. Die spüren, wann ein Gast mitgezogen werden will. Die improvisieren, wenn’s sein muss, und trotzdem die Geschichte zusammenhalten.
Und dieses Jahr ist uns beim Casting etwas Besonderes gelungen: Österreich ist stark vertreten. Sehr stark sogar. Neue Gesichter, neue Energie, neues Talent – und eine Begeisterung für das Format, die man nicht kaufen kann, die man nur mitbringen kann. Die „Neuen“ haben nicht lange gefackelt. Warten auf einen sanften Einstieg? Kein Gedanke daran. Das 2. Teamtraining 2026 fand noch im April statt – und unsere frischen Kräfte waren mittendrin, statt nur dabei.
Für mich als Hauptkommissar ist das immer wieder ein besonderer Moment: Zu sehen, wie ein Team zusammenwächst. Wie aus Fremden Kollegen werden. Wie die Chemie stimmt – manchmal schon beim ersten Probespiel. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Das ist ein Geschenk.
 
SOKO am Wörther See – 200 Gäste auf Spurensuche

Jetzt wird’s groß. Im April hat uns ein Kongress an den Wörther See geführt. Über 200 Gäste. Eine SOKO-Ermittlung, die in dieser Dimension alles andere als alltäglich ist. Wer schon mal 200 Menschen gleichzeitig in einen Krimiabend verwickelt hat, der weiß: Das ist Hochleistungssport. Nicht für die Schwachen.

Aber genau das ist es, was uns antreibt. Wenn der Saal voll ist, wenn über 250 Köpfe gleichzeitig grübeln, flüstern, tippen – wenn man spürt, wie die Energie im Raum wächst – dann ist das genau der Moment, für den wir morgens aufstehen.
Der Wörther See hat dabei eine Kulisse geliefert, die selbst erfahrene Ermittler beeindruckt. Wasser, Berge, Abendlicht – und mittendrin unsere SOKO, die tapfer die Fäden zusammenhält, während 250 Hobbykommissare gleichzeitig glauben, den Täter schon gefunden zu haben. (Haben sie natürlich nicht. Aber das ist unser kleines Geheimnis.)
 
7 Firmenevents – die SOKO ermittelt im Dauereinsatz

Neben dem großen Kongress am Wörther See waren wir im April bei sage und schreibe sieben Firmenevents im Einsatz. Sieben. In einem Monat. Und ich sage das nicht, um anzugeben – sondern weil es zeigt, was passiert, wenn man ein Format entwickelt, das wirklich funktioniert.

Vom kleinen, feinen Abend mit 30 Gästen bis zum ausgewachsenen Firmenevent mit mehreren Tischen und voller Krimihandlung – jeder Abend hat seine eigene Dynamik, seinen eigenen Charakter, seine eigene Geschichte. Und jeder Abend endet mit diesem Moment, den wir alle kennen: leuchtende Augen, feuchte Hände beim Applaus, und irgendwo ein Geschäftsführer, der zum ersten Mal seit Monaten wirklich gelacht hat.
Das ist nicht Unterhaltung. Das ist Verbindung.
 
Ganglhofer in ungewohnter Rolle: Der Moderator betritt die Bühne

Jetzt muss ich etwas gestehen. Und das fällt einem Hauptkommissar nicht leicht: Ich war im April zweimal nicht der Ermittler. Ich war der Moderator.

Einmal im Innenministerium – bei einer offiziellen Verabschiedung. Ein Abend, bei dem Würde, Wärme und der richtige Ton gefragt waren. Kein Krimiplot, keine Verdächtigen, keine Auflösung. Dafür echte Menschen, echte Emotionen, ein Lebenswerk, das gewürdigt werden wollte. Ich habe mein Bestes gegeben, dem Abend den Rahmen zu geben, den er verdiente. Ob es gelungen ist? Das müssen andere beurteilen.
Das zweite Mal war bei einem Firmenevent in Oberösterreich. Auch hier: Ich in der Moderatorenrolle, ohne Trenchcoat und Dienstmarke, dafür mit Mikrofon und dem festen Willen, einen guten Abend zu einem unvergesslichen zu machen.
Was ich dabei gelernt habe: Moderieren und Ermitteln haben mehr gemeinsam, als man denkt. In beiden Fällen geht es darum, Menschen zu lesen. Den Raum zu spüren. Zu wissen, wann man reden soll – und wann man besser schweigt.
 
Neue Standorte – die Ermittlungen wachsen

Jetzt kommt der Teil, bei dem auch ich als alter Hase ein bisserl aufgeregt werde. Denn was im April beschlossen und in die Wege geleitet wurde, ist nichts weniger als eine Expansion, die sich gewaschen hat.

Vier neue Standorte kommen in diesem Jahr dazu:
  • 🔍 Ingolstadt – Start Juni 2026. Die Stadt an der Donau bekommt ihre eigene Ermittlung.
  • 🔍 Starnberger See – Start Oktober 2026. Für alle, die beim Ermitteln gerne aufs Wasser schauen.
  • 🔍 Adelsdorf – Start November 2026. Fränkisches Neuland für die SOKO.
  • 🔍 Ried im Innkreis – Start Dezember 2026. Österreich wächst weiter – passend zu unseren neuen Teammitgliedern.
Vier neue Bühnen. Vier neue Geschichten. Vier neue Möglichkeiten, Menschen einen Abend zu schenken, den sie so schnell nicht vergessen werden. Wer also schon immer mal beim Original Hüttenkrimi oder Original Wirtshauskrimi dabei sein wollte, aber die bisherigen Locations zu weit weg waren – jetzt gibt’s keine Ausreden mehr.

So samma unterwegs...

Überall gibts Bazis und Hallodris und so waren wir die letzten 4 Wochen kreuz und quer unterwegs…

Neue Formate – Spinnen ist Pflicht, und wir spinnen weiter

Und als wäre das alles nicht genug, darf ich euch heute verkünden: Wir hören nicht auf zu spinnen.

Zwei neue Formate sind in der Entwicklung, und ich darf schon mal einen kleinen Blick hinter die Kulissen werfen: „Die Klassiker der Weltliteratur“ – eine Literatur-Performance, die zeigt, dass die großen Geschichten der Menschheitsgeschichte auch heute noch berühren, überraschen und begeistern können. Wie genau? Das verraten wir noch nicht. Aber es wird anders. Mutig. Unvergesslich.
 
Und dann ist da noch das „Original Wirtshaus Varieté“ – ein Format, das den klassischen Wirtshauscharme mit der Magie des Varietés verbindet. Akrobatik, Humor, Spannung – und das alles in einer Atmosphäre, die man nur in einem echten bayerischen oder österreichischen Wirtshaus findet.
 
Beide Formate kommen noch in diesem Jahr. Mehr wird nicht verraten. Außer: Haltet die Augen offen.

Was der April gelehrt hat

Ein Urlaub auf Fuerteventura. Ein Casting mit neuen Gesichtern. Ein Team, das zusammenwächst. 200 Gäste am See. Sieben Firmenevents. Zwei Moderationen. Vier neue Standorte. Zwei neue Formate in Entwicklung.

Wenn mich jemand fragt, ob das viel war für einen Monat – dann sage ich: Ja. Aber genau das ist es, was uns ausmacht. Wir sind keine Agentur, die wartet, bis die Dinge von selbst passieren. Wir sind Macher. Kümmerer. Menschen, die morgens aufstehen und denken: Was können wir heute möglich machen? Spinnen ist Pflicht. Im April haben wir das wieder einmal bewiesen.
 
Bis bald – beim nächsten Original Hüttenkrimi, beim nächsten Original Wirtshauskrimi, am Starnberger See, in Ingolstadt, in Ried im Innkreis oder wo auch immer der nächste Fall uns hinführt.
 

Euer Hauptkommissar Ganglhofer

Bild von Ralf Schönberger

Ralf Schönberger

Hauptkommissar Ganglhofer alias Ralf Schönberger

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